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"Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat darin zu wohnen."
Teresa die Große, katholische Heilige.
"Der Weg zum Helfen führt nur über das Verstehen." Eduard Spranger

Diese Thesen sind die Grundlagen meiner Praxis. Ich denke,
- dass alles mit allem verbunden ist.
- dass jeder Mensch einzigartig und exklusiv ist und keine mittleren Werte für einen konkreten Menschen existieren.  
- dass ungelöste seelische Probleme nicht verschwinden, sie verbergen sich in unserem Körper. Körperliches Leiden wird sich früher oder später in unserer Seele widerspiegeln.
- dass man ein Problem nur dann lösen kann, wenn die Ganzheit und Untrennbarkeit aller Strukturen des Körpers angesehen wird.
- dass unser Leben von Gesetzen der Gesellschaft geprägt ist, dennoch bleiben wir Kinder der Natur. 
- dass es in der Naturheilkunde kaum etwas Neues gibt, dafür aber viel, was in Vergessenheit geraten ist und erneut zum Leben erweckt werden soll.


In meiner Arbeit versuche ich für jeden einzelnen Menschen ein exklusives Genesungs- und Unterstützungsprogramm zu erstellen.

Ich bin der Meinung, dass man mit einer Monotherapie weniger erreichen kann, als mit zwei oder mehreren Naturheilverfahren, die aufeinander und den konkreten Fall abgestimmt sind. 

Dafür extrahiere ich von einigen Heilmethoden die Verfahren, die meiner Ansicht nach für meine Patienten und deren aktuellen körperlichen und seelischen Zustand am besten passen würden. Dabei versuche ich, jeden Schritt meiner Behandlung und unseres Programms zu argumentieren und zu erklären. Ich bin davon überzeugt, dass wenn man versteht, was in der Behandlung gemacht wird, mit welchem Ziel und welchen Folgen, dann kann der Mensch auch seine mentalen Kräfte dazu nutzen, um wieder gesund zu werden oder die eigene Gesundheit zu erhalten.
Seit einiger Zeit gewinnt das Thema Ästhetik mehr Platz in meiner Praxis.
"Die Nachfrage nach einem organischen, natürlichen Alterungsprozess, der nicht nur Therapie des Körpers, sondern auch die Geist-/-Seele-Verbindung im Heilungsprozess berücksichtigt, wächst. Die konstitutionelle Gesichtsakupunktur, die sowohl ein altes als auch ein revolutionäres System darstellt, erfüllt diese Nachfrage, weil sie innere Schönheit und Ausstrahlung mit äußerer körperlicher Balance verbindet... Diese einzigartige Methode befähigt und ermutigt Menschen ihre Einstellung zu Schönheit und Altern zu überdenken. Sie bietet auch eine präventive Alternative zu kosmetischer Chirurgie und anderen invasiven Verfahren, stellt einen integrativen Zugang zu Gesundheit dar und spricht die Ganzheit des individuellen Patienten an, um das Augenmerk auf Schönheit und Langlebigkeit zu lenken und gleichzeitig die Lebensqualität und jugendliche Dynamik zu fördern..." (M.-E. Wakefield)
Dieses Zitat ist aus dem Buch "Konstitutionelle Gesichtsakupunktur" und entspricht auch meiner Vorstellung vom Alterungsprozess.

Zu dem werden in meiner Praxis auch weitere Verfahren wie "Fett-weg-Spritze" und kosmetische Ultraschallbehandlungen durchgeführt. 
 

In der Praxis verwende ich meine Kenntnisse in
folgenden Naturheilverfahren:
- Manuelle Therapie (Chiropraktik*, Ostheopathie*, CranioSacral Therapie, Dorn-Breus-Therapie, ganzheitliche Wirbelsäulentherapie)
- Massage (Triggerpunkt-, Reflexzonen -, Bindegewebsmassage, Lymphdrainage)
- Bewegungstherapie*, Atemtherapie, Arthrotraining
- Homöopathie, Orthomolekulare Therapie*, Phytotherapie
- Ultraschallbehandlung - Vital-Wellen-Therapie
- SCENAR-Therapie
- Colon-Hydro-Therapie
- Fango-Behandlung
- Ohrakupunktur
- Neuraltherapie nach Hunecke
 *-siehe Lexikon

VITAL-WELLEN-THERAPIE
Seit einiger Zeit wende ich bei Schmerzpatienten und dermatologischen Erkrankungen ein neues Verfahren, die Vitalwellentherapie an.
In der Medizin und Naturheilkunde eröffnet die Applikation von Vitalwellen (US-Frequenz) ein breites Band an Möglichkeiten. Die Behandlung mit Ultraschall zählt seit vier Jahrzehnten zu den bewährten Therapieformen der physikalischen Medizin.

Typische Indikationen der Vitalwellentherapie sind:
1) als unterstützende und schmerzlindernde Behandlung
- Zervikobrachialsyndrom
- Tendopathien
- Rheumatoide Arthritis
- M. Bechterew 
- Arthrose
- Karpaltunnelsyndrom
- Rückenschmerzen
- Ischialgie, Hexenschuss
- Zosterneuralgie
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Ulcus cruris
2) Dermatologische Erkrankungen
- Neurodermitis
- Psoriasis
- Sklerodermie
- Narben
3) Ästhetische Anwendung
- Faltenreduktion
- Cellulite
- Geweberisse, Striae, Schwangerschaftsstreifen
- Cuperose
- Pigmentflecken

Viel mehr über die Vita-Wellen und diese Therapieform können Sie unter
www.v-sonic.de erfahren.


Intralipotherapie, so genannte  " Fett-Weg-Spritze "

gehört zu den ästhetischen Behandlungen.
Wird mit dem Mittel Aqualyx TM durchgeführt.

In meiner Praxis wird diese "Lösung für Ihre Problemzonen" hauptsächlich für (bzw. gegen) die Sport- und Diätresistente Fettpolster angewendet.
- Oberarme
- Achseln
- Bauch
- Hüften
- Reiterhosen
- Knie
- Fettansammlungen an Po
- Brust
- Rücken
- Innenseite der Oberschenkel

Außerdem wird dieses Verfahren bei Behandlung von Lipomen eingesetzt.

Behandlungen mit Aqualyx in Kopfbereich führe ich nicht durch.

Mehr über das Verfahren könnten Sie unter folgender Adresse lesen:
www.fett-weg-ohne-operation.de

Oder sprechen Sie mich direkt darauf an.



Scenar-Therapie und Scenar–Diagnostik

Grinberg J., Taganrog, Russia

Die SCENAR–Therapie basiert auf folgenden Prinzipien:Neuropeptide, zusammen mit klassischen Neuromediatoren und anderen humoralen Transmittern gewährleisten alle beliebigen biologischen Aktionen im Körper in der Norm und Pathologie (Konzept des funktionellen Kontinuums der regulierenden Peptide).

Neuropeptide (NP) besitzen die Fähigkeit zur Bildung komplexer regulierender Ketten und Kaskaden (biochemische Aktivität * im Text) und haben eine hohe Lebensdauer, distantionelle Effekte, sowie Einfluss auf die Genom–Aktivität.

Eine formalisierte Darstellung dieses Konzepts würde folgendem Vektor entsprechen:

X = {x1, x2, ..., xn} (1),

wobei xi (i von 1 bis n) seine Komponenten sind, wie z.B. quantitative Werte der Transmitter (Amine, Aminosäure, purine Nukeotide) und regulierende Peptide.Neurosekretorische Zellen besitzen binäre Eigenschaften: als Neuron und zugleich als endokrine Zelle. Sie sind im gesamten Körper präsent und finden sich in verschiedenen Hirnarealen und in den peripheren Nervensträngen (Raumverteilungskonzept). Der Vektor (1) kann nominal an einer beliebigen Körperstelle gemessen werden, wobei seine Komponenten jedes Mal verschieden sind.

3. Jede physikalische Einwirkung auf den Körper, in diesem Fall die elektrische, hat eine Veränderung der Homöostase zur Folge. Unser neuroendokrines System reguliert alle lebenswichtigen Prozesse im Körper, es bildet einen funktionell einheitlichen Mechanismus und bedient jegliche Homöostase–Veränderungen (Reaktionsprinzip). Es gibt innerhalb der neuroendokrinen Mechanismen eine Hierarchie. Sie ist eng mit der Geschwindigkeit der Entwicklung und des Verschwindens der hormonellen Signale verbunden, es gibt auch eine Korrelation zu den molekularen Wirkungsmechanismen. (Abb.1)

Bei der Veränderung jedweden Lebensvorgangs wird als Erstes die Regulation durch das Nervensystem eingeschaltet. Es werden Neurotransmitter ausgeschüttet (ein Teil der Parameter des Vektor 1), die über Veränderungen an den Ionen-Kanälen eine Hyper- und/-oder Depolarisation der Zellmembranen hervorrufen. Diese Regulation der Zellaktivität wird von

Physikalischen Prozessen reguliert, wobei Entstehung und Erlöschung von solchen Prozessen im Sekundentakt passiert (innerhalb Sekundenbruchteilen).

Wenn die Nervensystem-Regulation nicht im Stande ist, die Veränderungen von einigen Faktoren der Homöostase wieder zur Norm zu bringen, so schließen sich an den Prozess Peptidhormone (nicht steroidale) an. Sie wirken über Membranrezeptoren und über ein System der Zwischenvermittler, die die chemische Proteinmodifikation stimulieren soll. Dabei werden vermehrt Peptide mit stresslimitierender Wirkung angesammelt. Eine solche Regulation, die von chemischen Prozessen gesteuert wird, entwickelt sich innerhalb von Minuten (10 – 50 Minuten).

Wenn die Normabweichung einiger Prozesse ein gewisses Maß übersteigt und für den Körper eine Gefahr dar stellt, dann werden steroidale und thyreoidale Hormone aktiviert, die durch ihre Rezeptoreigenschaften einen Einfluss auf die Gen–Expression haben. Diese Reaktion realisiert sich innerhalb der nächsten drei bis sechs Stunden und wird nach sechs bis zwölf Stunden (nach Beginn der Homöostase-Veränderung) wieder gelöscht.

Eine Zwischenstellung nehmen einige Wachstumsfaktoren ein, deren Rezeptoren bis zum Zellkern eindringen können und somit eine Zellproliferation (Zellvermehrung) provozieren.Um einen therapeutischen Effekt zu erreichen, sollte eine physikalische Einwirkung eine Ausschüttung einer effektiven Dosis von Regulationspeptiden gewährleisten, die eine minimal schädigende Wirkung haben (effektives therapeutisches Prinzip). Eine heilende Wirkung ist aber auch zugleich eine Störung der Homöostase, die den neuen Homöostase-Zustand, der sich im gesamten Organismus oder dessen Strukturen gebildet hat, verändert. Es werden einige Peptide, auch die mit stresslimitierendem Wirkungsspektrum (ein Teil der Komponenten xi aus Modell 1), vermehrt angesammelt. Sie sind praktisch dafür da, um die Homöostase–Veränderung zu löschen, die durch eine Therapie (therapeutische Wirkung) entstanden ist. Deren Überschuss benutzt der Körper sozusagen zur Bekämpfung der Pathologie.Der Körper ist imstande, auf die Veränderungen der Hömöostase adäquat (zu seinen Gunsten) zu reagieren, besonders dann, wenn die Veränderungen therapeutisch (mit minimaler Schädigung) dosiert sind (Selbstregulationsprinzip). Das ist das wichtigste Lebensprinzip – der Organismus ist an das Erreichen eines positiven Anpassungsergebnisses orientiert. Das Selbstregulationsprinzip ist an das Reagieren–Prinzip gekoppelt, es betont das Erreichen eines positiven Effektes beim Reagieren.

Dank der oben genannten Prinzipien lassen sich die Therapieergebnisse erklären. Es wird das Vergleichen verschiedenen Therapie–Methoden (nicht nur elektrischer Natur) möglich. Im Zusammenhang mit dem Modell (1) wäre es zulässig, einige neue Begriffe einzuführen:

Man bestimme

Xн (н — норма, zu deutsch Norm) mit den Komponenten X iн als Vektor, der dem Zustand des Körpers in der Norm komplementär ist und Xп (п — патология, zu deutsch – Pathologie) mit den Komponenten Xiп als Vektor eines pathologischen Zustands. Diese Darstellung wurde in den Veränderungen xi (in Übereinstimmung mit dem (Reagieren–Prinzip) bei neurohumoraler Regulation des Herz­-Kreislaufsystems, Atmungssystems, Fortpflanzungsfunktion, Verdauungstraktes, entzündlichen und tumorösen Prozessen sowie des Schockzustands bestätigt. Die Transformation des Vektors Xн in den Vektor Xп ist eine kompensatorische Reaktion des Organismus auf biologische, anatomische und funktionelle Schädigungen entsprechend dem Selbstregulationsprinzips - ein „Bestreben“ des Organismus zur Erhaltung seiner Homöostase in einem konkreten pathologischen Zustand.

Dies entspricht im Großen und Ganzen dem dominierenden, zur Zeit molekularen Konzept der Pathologie: der größte Teil von pathologischen Prozessen beginnt mit einer zellulären Membranstruktur-Schädigung und wird als Folgerung mit einer Veränderung der Komponenten des Vektors X begleitet. Gleichzeitig verlaufen aber im Körper Prozesse, die von Xп zu Xн gerichtet sind. Es könnte jedoch passieren, dass der Körper nicht zu dem ursprünglichen Zustand Xн zurückkehrt, sondern in einem bedingt tauglichen Zustand Xну verbleibt (z.B. chronisch pathologischer Zustand). Da der Vektor Xн vom Zeit–Parameter abhängig ist, ist es ratsamer, unter diesem Begriff eine „bedingte“ Norm zu verstehen.

Infolge nicht immer adäquater körperlicher Reaktionen, die eine Regulation anstreben, kann es zu negativen Verläufen einer Erkrankung führen, die eine Behandlung benötigen. Im Rahmen angenommener Formalisierungen ist eine Therapie als eine spezifische äußerliche Einwirkung auf den Vektor Xп zu verstehen, die ihn zur Veränderung zu Xн bzw. Xну bringen soll (im Gegensatz zu den kompensatorischen Reaktionen des Körpers, die ohne äußerliche Einwirkung im Organismus verlaufen). Eine spezifische Therapie ist eine zielgerichtete Einwirkung (direkte oder indirekte) auf die gewählte Gruppe der Komponenten xk ... xi (wobei m= (i-k) < <n). Eine unspezifische Therapie ist eine Aktivierung derjenigen Komponenten, die eine Normalisierung des Vektors X unabhängig von den Veränderungsursachen hervorrufen.

Die oben beschriebenen Prinzipien und Modelle (1) sind auf eine Erklärung der verschiedenen Therapieformen hin orientiert. Eine wichtige Rolle für die Erörterung von Prozessen mit biologischer Rückkopplung für die Expertise und Diagnostik und für eine Forschung der Wirkungsmechanismen des Elektrostroms auf die Haut, sowie die Bedeutung der Platzierung der Elektroden spielt eine Zusammenwirkung Elektrode – Haut. (4).

Bei einem unmittelbaren Kontakt einer Elektrode (aus Metall oder einem ähnlichen Material) mit dem Gewebe, wird das Metall mit einem Komplex von Lösungen kontaktiert, die nicht nur anorganische, sondern auch organische Elektrolyte enthalten. Dabei entsteht ein Potentialunterschied (doppelte elektrische Schicht) an der Grenze Metall - Lösung, der als Elektrodenpotential bezeichnet wird. Sein äquivalentes elektrisches Schema stellt eine parallele Verbindung der Kapazität und des elektrischen Widerstandes dar. Eine Ausbildung einer solchen doppelten elektrischen Schicht geschieht innerhalb eines bestimmten Zeitraums (5).

Beim weiteren Kontakt zwischen Metall und der Lösung beginnen elektrochemische Reaktionen, die - verbunden mit dem örtlichen Metabolismus -ablaufen. Die Werte des Elektrodenpotentials und der Kapazität der doppelten elektrischen Schicht verändern sich langsam. Der Widerstand an der Grenze Metall – Haut ist bei Gleichstrom sehr groß, beim Wechselstrom ist dieser Wert geringer und von der Stromfrequenz abhängig.

Bei der Benutzung von Elektroden mit kleineren Oberflächen ist dieser Widerstand des dermalen Milieus noch geringer. Daraus folgt:

für eine Elektrotherapie ist nicht der Weg des Elektrostroms durch den Körper wichtig, sondern die Platzierung der Elektroden;demzufolge ist es nicht prinzipiell ob man mit einer kompakten oder verzweigten Anlage arbeitet;Hauptprozesse der Elektrotherapie verlaufen in einer Zusammenwirkung mit den peripheren Strukturen des Nervensystems (siehe Tabelle).

Einige Worte zu den Perspektiven der Scenar–Diagnostik:


Wie schon erwähnt, verläuft die Entstehung einer doppelt elektrischen Schicht in einem bestimmten Zeitraum. Dies bestimmt auch die erste (schnelle) Phase der Parametersteuerung des Wirkungssignales des Gerätes.

Weiterhin beginnen zwischen dem Metall und der Haut einige elektrochemische Reaktionen des lokalen Metabolismus. Die Werte des Potentials und der Kapazität der Doppelschicht verändern sich. Dies zusammen mit der Reaktion auf das Wirkungssignal bestimmt die Dynamik des Signales. Die Charakteristika dieser Signale zusammen mit der Reaktion der Haut auf die elektrische Wirkung (Asymmetrie, geringe Asymmetrie, sekundäre Merkmale) dienen der Scenar Expertise [6,7] (das Prinzip entspricht auch einer anderen „hinweisenden Diagnostik“ nach Foll). Diese Parameter sind die Grundlage für die Entwicklung der Anwendungssystematik der Scenar-Diagnostik.

Reizschichten Rezeptoren Faser
Epidermale Schicht Taktile Exterorezeptoren A-beta
Dermale Schicht Tast-,Schmerz- und Thermoexterorezeptoren, Endungen der vegetativen perivaskulären Geflechte A-beta, A-delta, B, C
Subdermale (inklusive myofasziale) Propriozeptoren,Endungen der vegetativen perivaskulären Geflechte A-beta, A-gamma, B, C
Periostale Schmerz-, Tast- und Thermo(extero)rezeptoren, Endungen der vegetativen perivaskulären Geflechte A-beta, A-delta, B, C

Es besteht die Aufgabe, die richtige Wahl der Einwirkungszonen, Parameter des Signals, Materialien, so wie die Größe und Form der Elektroden zu treffen. Einige statistische Studien müssen noch durchgeführt werden. Es sollte noch mal betont werden, dass bei Benutzung von Metallelektroden deren Ohm-Widerstand des Kontakts Elektrode - Haut sehr hoch sein kann (mehrere kOhm), der Widerstand des Wechselstroms jedoch wesentlich geringer ist. Wobei bei der Anwendung von Punkt–Elektroden ein solcher Widerstand viel höhere Werte erreichen kann, als der Widerstand des flüssigen Körpermilieus, der normalerweise gemessen wird. Deswegen wird die Spannung nur an einem abgegrenzten Hautareal (nach der Tiefe) abfallen. Demzufolge gilt bei diagnostischen Forschungen besondere Aufmerksamkeit den Prozessen, die auf den Hautoberflächen und deren Nervenstrukturen verlaufen.

Übersetzt von HP E. Rusanova/Bearbeitet: W. Kissel, Nov. 09, o.O.


SCENAR in Erster Hilfe


Tarakanov A., Los´E., Kuschnarev B., Dmitrenko I., Ljaschenko P., Sginnik N. Rostov-na-Donu, Stavropol, Pjatigorsk, Zhelesnowodsk, Russia

Die Mobilisation der körpereigenen Adaptationskräfte unter akuten pathologischen Bedingungen mithilfe des SCENAR–Geräts. Ziel der Studie: Integration des SCENAR in das staatliche Gesundheitswesen, seine Anwendung im Notdienst als adäquate (anerkannte * im Text) Notfallbehandlung.
Materialien und Methoden:
An der Studie haben 19 Notärzte aus vier Städten des Gebiets Rostov und Stavropol teilgenommen. Es wurden 162 Patienten mit dem Gerät „SCENAR 2“ behandelt. Davon waren 52 Personen männlich (Durchschnittsalter 52,9 Jahre) und 110 Personen weiblich (Durchschnittsalter 57,9 Jahre). 57 % aller Patienten erhielten vor der SCENAR–Anwendung keine Medikamente. 72 Patienten (44 %) wurden nach der SCENAR–Therapie für die Stabilisierung des Zustands und für die Prolongierung des Effekts zusätzlich medikamentös behandelt. Hauptindikationen zur SCENAR–Behandlung waren: hypertonische Krise (n=82); Schmerzsyndrome bei Erkrankungen der Wirbelsäule, des Bewegungsapparates sowie Traumen (n=47); akute Angina pectoris (n=4), akute Atemwegserkrankungen mit Verschlimmerung (n= 10), akute Asthma bronchiale (n=4), vereinzelt: akute Gastritis, Erkrankung durch Herpes-Viren, schmerzhafte Dysmenorrhö, begleitende Behandlung eines onkologisches Falles, Leberkolik, Nierenkolik, akuter Myokardinfarkt mit reflektorischem kardiogenem Schock II. Grades.

Alle Ärzte betonten eine hohe Wirksamkeit und Sicherheit der SCENAR–Behandlung.. Schmerzsyndrome und Symptome bei erhöhtem Blutdruck wurden in 90 bis 100 % gelindert. Besondere Beachtung geschenkt wurden Behandlungen von älteren Patienten mit Symptomen der hypertonischen Krise. Hier ist eine gleichmäßige langsame Senkung allen hämodynamischen Parameter von 15 – 25 % der Ausgangswerte gemessen worden, was mögliche Schädigungen infolge einer abrupten Blutdrucksenkung verhinderte. Man sollte noch anmerken, dass diese Studie eine von unseren Doktrinen der SCENAR–Therapie als eine sanogenetische Therapie–Form beweist: von Pathologie zur Nosologie (Norm) und nicht umgekehrt.

Übersetzt aus dem Russischen von HP E. Rusanova/Bearbeitet: W. Kissel Nov. 2009, o.O.

www.scenar.de




 
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